Pflegedokumentation

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Das Statistische Bundesamt hat erhoben, dass Pflegende etwa 13 Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit für Aufgaben rund um die Dokumentation der Pflege verbrauchen. Das ergibt jährliche Kosten in  Höhe von fast drei Milliarden Euro. Um die Pflegedokumentation zu entrümpeln, haben Experten  ein sogenanntes „Strukturmodell“ entwickelt, das Anfang 2015 bundesweit eingeführt wurde. Es hat den Dokumentationsaufwand deutlich verringert und zwar ohne Qualitätseinbußen und ohne haftungsrechtliche Risiken.

Pflegedokumentation: ein „Zeitfresser“

Träger der Neuausrichtung sind die Spitzenverbände der Kostenträger und der Einrichtungen, die das Modell gemeinsam mit den Pflegebeauftragten in der Bundesregierung sowie mit den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung, den Kommunen, den Pflegeberufsverbänden und dem Prüfdienst der Privaten Krankenversicherung maßgeblich entwickelt haben. Von der Einführung profitieren Pflegekräfte und Pflegebedürftige, die ambulant oder stationär versorgt werden. Durch die Verringerung des Aufwands für die Dokumentation bleibt mehr Zeit für die unmittelbare Betreuung und Pflege.

 

Was ist neu bei der Pflegedokumentation?

Die neue Praxis brachte eine Ausrichtung auf die persönlichen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und auf einen vierstufigen Pflegeprozess. Der Focus liegt nicht mehr wie früher auf der Pflegedokumentation von Routineprozessen. Wichtig für die Dokumentation sind jetzt vor allem „Unregelmäßigkeiten“. Zudem wurde die Anzahl der Themenfelder in der Pflegeplanung deutlich reduziert. Bisherige Anwendungen zeigen, dass die Neuregelungen praxistauglich sind und sich im Pflegealltag bewähren. Zeitvorteile bringt die neue „Strukturierte Informationssammlung“ (SIS), die Wünsche und die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen, die Beurteilung des Betreuungs- und Pflegebedarfs durch die Pflegenden und individuelle, für die Pflege relevanten, Risiken dokumentiert. Die Pflege- und Betreuungssituation wird anhand von wenigen Themenfeldern fachlich beurteilt. Diese basieren auf Ergebnissen der Pflegeforschung und unterstützen die Pflegeeinrichtungen dabei, sich am neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff zu orientieren.

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