Pflegestärkungsgesetz II

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Bei einer immer älter werdenden Durchschnittsbevölkerung in Deutschland ist es kein Wunder, dass über 2,7 Millionen Menschen in der Pflege arbeiten und das ist immer noch zu wenig. Die Zahlen werden in den nächsten Jahren noch deutlich ansteigen. Die Regierung hat dementsprechend auch beschlossen, die Pflege weiterzuentwickeln und die Unterstützung für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte auszuweiten. Zu diesem Zweck wurde am 01. Januar 2015 das erste und am 01. Januar 2016 das zweite Pflegestärkungsgesetz eingeführt. Was es beinhaltet und wie sich die Änderungen auswirken können, erfahren Sie hier.

Mehr Individualität in der Pflege

Eine wichtige Zielsetzung im zweiten Pflegestärkungsgesetz ist die Erhöhung der Individualität in der Pflege. Zu diesem Zweck wurde eine neue Definition für den Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt. Anstelle von aktuell drei Pflegestufen treten ab dem 01.01.2017 fünf Pflegegrade. Hinzu kommt das neue Begutachtungsinstrument, welches der Einstufung in einen Pflegegrad dient. Demnach erhalten zukünftig alle Pflegebedürftigen gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Körperliche oder geistige Beeinträchtigungen spielen dabei eine stärkere Rolle. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Pflegebedürftige individueller versorgt und in ihrer Selbstständigkeit gestärkt werden können. Vor allem für Menschen mit Demenz sind die neuen Pflegegrade eine wichtige Veränderung.

Die Ziele des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs werden durch das neue Leistungsrecht systematisch umgesetzt: Dafür werden passgenaue Hilfen zur Verfügung gestellt. Diese sollen vor allem dazu dienen, die Selbstständigkeit und die Fähigkeiten Pflegebedürftiger zu erhalten und zu stärken. Finanziert werden diese Maßnahmen durch einen erhöhten Beitragssatz der Pflegeversicherung zum 1. Januar 2017 um 0,2 Prozentpunkte. Dadurch werden dann insgesamt etwa fünf Milliarden Euro jährlich mehr für Pflegeleistungen zur Verfügung stehen.

„Damit ist das Pflegestärkungsgesetz 2 die wohl stärkste Veränderung im Pflegegesetz seit Einführung der Pflegeversicherung. Die damit verbundenen organisatorischen Herausforderungen gilt es zu meistern, doch insgesamt sind die Änderungen positiv sowohl für Pflegebedürftige als auch Pfleger zu sehen.“

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