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Präqualifizierungsstelle für Hilfsmittel

Gesetzliche Grundlagen und Zertifizierungsverfahren

Ob ein medizinisches Hilfsmittel die Voraussetzungen des Gesetzgebers erfüllt, wird in der Präqualifizierungsstelle für Hilfsmittel geprüft. Gesetzliche Grundlagen und Zertifizierungsverfahren sind die Maßstäbe und Voraussetzungen der Prüfung. Die Präqualifizierungsstelle für Hilfsmittel und gesetzliche Grundlagen sind der Ausgangspunkt der Eignungsprüfung und der kassenübergreifenden Zertifizierungsverfahren.

Die von der Präqualifizierungsstelle für Hilfsmittel durchgeführten Verfahren strukturieren die früher übliche Zulassung von medizinischen Hilfsmitteln neu. Vertragspartner der Krankenkassen können nur jene Leistungserbringer sein, die Hilfsmittel ausreichend, funktionsgerecht und zweckmäßig herstellen, abgeben und anpassen können. Diese Voraussetzungen müssen Leistungserbringer wie Sanitätshäuser, Orthopädietechniker oder Apotheken erfüllen, bevor die Krankenkassen die Abgabe bzw. den Einsatz des Hilfsmittels genehmigen dürfen.

Gesetzliche Grundlagen der Präqualifizierungsstelle für Hilfsmittel

Um gesetzliche Grundlagen leichter anwendbar zu machen und Zertifizierungsverfahren zu vereinheitlichen, ist heute keine individuelle Eignungsprüfung für einzelne Krankenkassen mehr vorgesehen. Daher hat der Gesetzgeber mit der Präqualifizierungsstelle für Hilfsmittel eine zentrale, unabhängige Stelle für die Zertifizierungsverfahren geschaffen. Sie erfüllt gesetzliche Grundlagen und alle nötigen Voraussetzungen für eine qualifizierte Prüfung. Liegt eine Bestätigung dieser Stelle vor, können die Krankenkassen von der Eignung des medizinischen Hilfsmittels ausgehen.

Die Bescheinigungen bzw. Bestätigungen im Rahmen der Präqualifizierung sind die Voraussetzungen dafür, überhaupt als Krankenkassen-Vertragspartner in Frage zu kommen. Diese führen aber nicht automatisch zu einem vertraglichen Abschluss. Eine Präqualifizierung wird auf schriftlichen Antrag eines Sanitätshauses, einer Apotheke oder eines anderen Leistungserbringers durchgeführt. Falls der Antragsteller mit dem Entscheid nicht einverstanden ist, kann er den Beschwerdeweg beschreiten. Jede Präqualifizierungsstelle in Deutschland ist dazu verpflichtet, eine Beschwerdestelle anzubieten.

 

 

Hilfsmittel  | 07.12.2017

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