Wissenswertes rund um die gesetzliche Zuzahlung auf Hilfsmittel und Medikamente

X

Wird es beim Leistungserbringer von Hilfsmitteln oder beim Besuch in der Apotheke plötzlich teurer als ursprünglich erwartet, sprechen die meisten Patienten von einer Zuzahlung. Doch eine gesetzliche Zuzahlung im eigentlichen Sinn steckt nicht wirklich hinter diesen Mehraufwendungen. Eine Aufzahlung macht das Produkt oder die Leistung zwar teurer, ist jedoch im Sinne des Gesetzgebers keine Zuzahlung. Diese wird vom Gesetz her geleistet, während eine Aufzahlung nur dann anfällt, wenn der Preis des Medikaments oder Hilfsmittels die Festpreis-Kostenerstattung der Krankenkassen übersteigt.

Wann die gesetzliche Zuzahlung auf den Patienten zukommt

Auf dem Markt existieren viele Arznei- und Hilfsmittel von gleicher Wirkung und Qualität aber mit völlig unterschiedlichen Preisen. Um hier regulierend einzugreifen, hat der GKV-Spitzenverband für bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente und Hilfsmittel Obergrenzen bei den Preisen festgelegt. Diese geben vor, bis zu welcher Höhe die Kasse das Medikament oder Hilfsmittel erstattet. Einige Hersteller reagieren darauf, indem sie ihre Preise auf diese Festbeträge absenken. Andere Hersteller bleiben jedoch bei ihren höheren Preisen. Da die Krankenkassen die Kosten nur bis zur festgelegten Obergrenze übernehmen, müssen in diesem Fall die Patienten den Differenzbetrag zwischen Fest- und Herstellerpreis selbst leisten (die sogenannte Aufzahlung). Von diesen Aufzahlungen kann man als Patient nicht befreit werden und muss diese zusätzlich zu den gesetzlichen Zuzahlungen übernehmen.

Wichtige Regelungen rund um die gesetzliche Zuzahlung

Die vom Gesetzgeber vorgesehene gesetzliche Zuzahlung auf Hilfsmittel, Medikamente oder ähnliches ist im Gegensatz zur Aufzahlung limitiert. Sie muss vom Patienten bis zur individuell gültigen jährlichen Belastungsgrenze geleistet werden. Wer diesen Grenzwert überschreitet, kann von seiner Krankenkasse für die restliche Zeit des Jahres eine Zuzahlungsbefreiung fordern.

Durch die gesetzliche Zuzahlung beteiligt sich der Patient an den Kosten einer Verordnung. Bei Arzneimitteln und nicht zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln übernehmen die Patienten zehn Prozent des Preises (mindestens fünf Euro und maximal zehn Euro pro Packung oder Hilfsmittel). Auch bei Krankengymnastik und Physiotherapie fällt ein Eigenanteil von zehn Prozent an plus zehn Euro je Verordnung. Bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln entfallen auf den Patienten zehn Prozent des Packungspreises (maximal zehn Euro für den monatlichen Bedarf).

Durch Rabattverträge zwischen Krankenkasse und Pharmaunternehmen kann diese gesetzliche Zuzahlung entfallen oder auf die Hälfte verringert werden.

 

Image OBEN PLATZHALTER
Wieviel Zeit beansprucht Ihre Abrechnung?

Ermitteln Sie mit unserem Rechner ganz einfach und schnell, wie viel Zeit Sie für Ihre Abrechnung aufwenden.

Anzahl Ihrer Abrechnungen pro Monat

 

Ihr durchschnittlicher Zeitaufwand pro Abrechnung für Leistungserfassung, Rechnungserstellung, Kontrolle und Versand

 

Ihre Anzahl an Differenzen und Klärungen pro Monat

 

Ihr durchschnittlicher Zeitaufwand pro Differenz und Klärung mit Krankenkasse oder Privatpatienten

 

Ihr ungefährer Aufwand pro Jahr
* Stunden
(= * Arbeitstage)

Plus weitere Aufwände wie:

+ Dokumentation und Datensicherung
+ Archivierung
+ evtl. Auszahlungsverzug
+ evtl. Softwareausfall
+ Ausfall des zuständigen Mitarbeiters
+ Personalplanung
+ Schulung/ Weiterbildung
+ Vorgaben der Kostenträger kennen
etc.
Investieren Sie diese Zeit besser gewinnbringend in Ihre Kunden. Die RZH bietet Ihnen Abrechnungsleistungen, die zu Ihnen passen - mit garantierter und schneller Auszahlung.
Image UNTEN PLATZHALTER
Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot für RZH-Abrechnungsdienstleistungen an!
Kostenlos und ohne Verpflichtung.