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Wir haben für Sie eine alphabetische Kurzübersicht unserer Leistungen zusammengestellt.

Abrechnung Privatpatienten

RZH führt für Sie auch die Abrechnung Ihrer Forderungen gegenüber den Patienten direkt ab. Dabei kann es sich sowohl um eine vollständig private Leistung handeln oder auch die Abrechnung von gesetzlicher Zuzahlung oder einer Aufzahlung für höherwertige Leistungen, die der Patient zu zahlen hat.

Aufzahlung

Als Aufzahlung bezeichnet man den Betrag, den ein Versicherter zahlen muss, wenn er eine höherwertigere Leistung oder ein Hilfsmittel in Anspruch nimmt, als die Krankenkasse erstattet.
Der Versicherte zahlt dann den Differenzbetrag zwischen den Gesamtkosten und der Erstattung. Dies ist z. B. der Fall bei Inkontinenzprodukten, die einen besseren Tragekomfort bieten, die Krankenkasse jedoch nur eine Pauschale für das Basisprodukt erstattet.

Besetztkilometer

Unter Besetztkilometer ist die einfache Fahrstrecke zwischen dem Aufnahmeort des Versicherten (in der Regel Wohnort) und dem Bestimmungsort (Arzt, Krankenhaus usw.) gemeint. Das bedeutet, dass die Fahrt an der Stelle beginnt, wo man den Fahrgast aufnimmt und an der Stelle endet, an der der Fahrgast das Fahrzeug wieder verlässt. Für diese Strecke wird ein entsprechend höherer Kilometersatz entsprechend der Entgeltliste berechnet. Anfahrten und Wartezeiten werden nicht berechnet. 

Datenaustausch

Natürlich können Sie uns auch Daten, die zur Abrechnung benötigt werden, über eine Schnittstelle an uns senden.
Wir verfügen über eine ganze Reihe von Standardschnittstellen, können aufgrund unserer hohen IT-Kompetenz natürlich auch weitere Schnittstellen zu Ihrem individuellen System maßschneidern. 
Andererseits ist es auch möglich, dass wir Ihnen Abrechnungs-, Zahlungs- und Differenzendaten zur Verfügung stellen, die Sie dann ggf. in eigenen Systemen weiterverwenden können.

Datenschutz

Bei RZH wird Datenschutz groß geschrieben.
Natürlich sind alle Mitarbeiter auf den Datenschutz verpflichtet. Auch unsere modernen technischen Anlagen sind datenschutztechnisch auf dem neuesten Stand.
Regelmäßige Kontrollen der organisatorischen und technischen Maßnahmen sowie kontinuierliche Mitarbeitersensibilisierungen gewährleisten die Konformität mit den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und des Sozialgesetzbuches (SGB).

Datenträgeraustausch

Der Datenträgeraustausch (DTA) mit den Kostenträgern ist in den technischen Anlagen der entsprechenden Paragrafen (§§ 300/302 SGB V, § 105 SGB XI) des Sozialgesetzbuches geregelt.
RZH beachtet alle Bedingungen und Verfahren gemäß den gesetzlichen Vorgaben. So bleiben Ihnen die Investitionen für ein Datensendemodul sowie der Aufwand bei Anpassungen des Datenträgeraustauschs aufgrund von gesetzlichen Änderungen erspart. Natürlich erfolgt auch keine Kürzung aufgrund einer fehlenden Datenlieferung (§ 303 SGB V) an die Kostenträger.

Differenzenklärung

Unter Differenz versteht die RZH die Kürzung oder gänzliche Zahlungsverweigerung eines Kostenträgers.
Sollte ein Kostenträger einmal Ihre Forderung kürzen oder ablehnen, die wir für Sie abgerechnet haben, werden wir natürlich alles für uns Machbare versuchen, um hier eine Nachzahlung durch die Krankenkasse zu erreichen.
Dafür prüfen wir erst einmal die Rechtmäßigkeit der Kürzung und klären auch mit Ihrer Unterstützung den Vorgang.
Gegebenenfalls reichen wir eine neue Abrechnung bei der Krankenkasse ein.

Dokumentenmanagement

Für Ihre Abrechnung scannen wir alle Belege, die Sie uns einreichen mit unseren modernen Scannsystemen.
Die daraus entstehenden Images mit den dazugehörigen Daten stellen wir Ihnen auf Wunsch gern auf CD oder DVD mit einem komfortablen Volltextsuchsystem als Dokumentenmanagement zur Verfügung.
Aufgrund unserer großen Scannkapazitäten und -kompetenz können wir aber auch für Sie von der Abrechnung unabhängige Dokumente scannen und als Daten an Sie zurückliefern.

Eigenanteil

Der Eigenanteil ist ein Selbstbehalt des Patienten insbesondere bei Hilfsmitteln, wenn diese auch als Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens Verwendung finden.
Beispielsweise gilt dies für orthopädische Schuhe oder bestimmte Kommunikationshilfen. Die Höhe des Eigenanteils ist gesetzlich nicht geregelt. Es handelt sich dabei um Einzelfallentscheidungen des Kostenträgers. Bei einigen Kassen (-gruppen) bestehen auch Listen mit den entsprechenden Eigenanteilen.
Die Abrechnung von Eigenanteilen mit dem Patienten kann RZH auch gern für Sie übernehmen.

Erstattungsbeträge der Pflegeversicherung

Bei den Erstattungsbeträgen handelt es sich um die von den Pflegeversicherungen übernommen Leistungen. Hier hat es mit dem am 01. Januar 2016 in Kraft getretenen Pflegestärkungsgesetz II (Pflegereform 2016/17) deutliche Änderungen gegeben. Das neue Begutachtungsverfahren und die Umstellung der Erstattungsbeträge treten jedoch erst am 01. Januar 2017 in Kraft.  Zu diesem Zeitpunkt ändert sich der Pflegebedürftigkeitsbegriff grundlegend. Die Leistungsbeiträge sind dabei künftig nicht mehr von Pflegestufen, sonder von den jeweiligen Pflegegraden des Versicherten abhängig. Der Höchstbetrag der Erstattung bei vollstationärer Pflege kann beispielsweise je nach Pflegegrad zwischen 125 und 2.005€ liegen.

Fortbildungspunkte

Die Empfehlung zur Fortbildungspflicht ist seit dem 01. Januar 2008 verbindlich. Jeder Praxisbesitzer und fachliche Leiter einer Einrichtung mit eigener gültiger Kassenzulassung wie Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister, Ergotherapeuten, Logopäden sowie Podologen ist verpflichtet seine kontinuierliche Fortbildung in Form von Fortbildungspunkte zu dokumentieren und auf Anforderung nachzuweisen.

So werden 60 Fortbildungspunkte pro Betrachtungsszeitraum verlangt, wovon möglichst 15 Punkte pro Jahr gesammelt werden sollten. Der dabei zugrunde gelegte Betrachtungszeitraum wird von den Kostenträgern festgelegt.
Über die Anzahl der anzurechnenden Fortbildungspunkte für die Unterrichtsinhalte entscheidet der jeweilige Fortbildungsanbieter. Die Bepunktung erfolgt in Anlehnung an die Heilmittelrichtlinien.

RZH kann Ihre Fortbildungspunkte für Sie dokumentieren. Sie senden uns einfach eine Kopie Ihres Fortbildungszertifikates zu und wir weisen auf Ihrer Abrechnung Ihren aktuellen Fobi-Punktestand aus.
Auf Anforderung stellen wir Ihnen auch eine Auflistung Ihrer Fortbildungspunkte zum Nachweis beim gesetzlichen Kostenträger zur Verfügung.

Gefahrene Kilometer

Krankenfahrten werden auf zwei unterschiedliche Arten abgerechnet: auf Basis von Besetzt-Kilometern sowie auf der Grundlage von gefahrenen Kilometern. Gefahrene Kilometer beginnen beim Betriebssitz und nicht erst beim Standort des Kunden. Endpunkt ist der Arzt, das Krankenhaus oder eine andere Einrichtung. Dabei werden auch Wartezeiten (Behandlungsdauer des Patienten)  berechnet und zwar zeitlich unbeschränkt. Diese Wartezeiten sollte man sich vom Patienten bzw. Fahrgast bestätigten lassen. Im Gegensatz zu den gefahrenen Kilometern startet bei den Besetzt-Kilometern die Krankenfahrt immer erst dort, wo der Fahrgast zusteigt und endet beim Arzt oder Krankenhaus.

Heilmittel

Heilmittel sind persönlich zu erbringende, ärztlich verordnete medizinische Dienstleistungen, die nur von Angehörigen entsprechender Gesundheitsfachberufe geleistet werden dürfen.
Heilmittel sind z.B. Maßnahmen der physikalischen Therapie (Physiotherapie), der podologischen Therapie (Podologie), der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie (Logopädie) und Maßnahmen der Ergotherapie.

Heilmittel sind gemäß § 302 SGB V abzurechnen. RZH rechnet diese Leistungen für alle genannten Berufsgruppen sowohl mit den gesetzlichen Kostenträgern, wie auch mit den Versicherten für Sie ab.

Heilmittelkatalog

Der Heilmittelkatalog ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Heilmittelrichtlinien. In ihm wird beschrieben, welche Heilmittel in welchen Mengen bei welchen Diagnosen (Diagnosegruppen) im Regelfall zu einer medizinisch angemessenen und wirtschaftlichen Versorgung führen. Als Regelfall wird dabei der typische Patient gesehen in Bezug zu Erkrankungen und Krankheitsverlauf. Er wird allgemein von allen Beteiligten als Leitfaden zur Verordnung für Regelfälle betrachtet. Bei den vorgegebenen Heilmitteln und verordnungsfähigen Mengen handelt es sich um Erfahrungswerte aus der Praxis, die im Heilmittelkatalog festgehalten wurden. 

Heilmittelrichtlinien

Die Verordnung von Heilmitteln durch den Vertragsarzt regelt innerhalb von Deutschland die Heilmittelrichtlinie. Für die gesetzlichen Krankenversicherungen sind Heilmittel eine Sachleistung im Rahmen einer Krankenbehandlung (§ 32 SGB V).

 Die Heilmittelrichtlinie ist normativ: Sie beschreibt die verschiedenen Arten sowie den Umfang der Heilmittel, die von den Vertragsärzten verordnet werden. Sie ist zugleich verbindlich für die Vertragsärzte, die Krankenkassen und auch für die Versicherten. Durch die Richtlinie wird genau geregelt, welche Heilmittel bei welchen Indikationen und in welchem Umfang verordnet werden dürfen. Dabei werden seit einer Überarbeitung der Heilmittelrichtlinien im Jahr 2004 nicht mehr einzelne Diagnosen sondern Diagnosegruppen genannt.

Hilfsmittel

Als Hilfsmittel bezeichnet man sächliche medizinische Leistungen. Dabei handelt es sich um Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen, soweit sie nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind (vgl. § 33 SGB V).

Hilfsmittel werden in der Regel gemäß § 302 SGB V abgerechnet. Die RZH rechnet für die verschiedenen Hilfsmittellieferanten und -dienstleister diese Leistungen mit den gesetzlichen Kostenträgern und Versicherten ab. Unter anderem für die Berufsgruppen Sanitätshäuser, Medizintechniker, Orthopädie-Schuhmacher, Zweithaarspezialisten etc..